Joschka Fischer Technik

Wenn du das Gefühl hast, es geht gerade gar nichts, du bist emotional nicht gut drauf, du fühlst dich unverstanden, bist gereizt oder in irgendeiner anderen Weise nicht in Stimmung, dann probiere doch einmal die Joschka Fischer Technik aus.


Warum die Technik so heißt, können wir nur mutmaßen und jeder kann schauen, welche Assoziationen er oder sie damit verbindet. Ich habe von der Technik irgendwo in den zahlreichen Online Konferenzen gehört und sie hat mich spontan angesprochen, so dass ich sie gern Klienten weiterempfehle, wenn sie mal wieder das Gefühl haben, neben sich zu stehen.

 

Die Technik ist leicht im Alltag einzusetzen, ebenso einfach, wie die verschiedenen Symbole aus der Phyllis Krystal Symbolarbeit, die ich gern in Heil-Meditaionsabenden vermittle und die eine ebenso hilfreiche Stütze im Alltag sein können. Auf diese Symbole werde ich in folgenden Blog Einträgen eingehen. Ich kann Dir versprechen, dass sie äußerst effektiv sind, wenn man daran denkt, sie in bestimmten Situationen, in denen man von seinen Emotionen überrollt wird, einzusetzen.

 

Grundsätzlich:

Es gibt keine negativen Gefühle, nur echte!
Und, sie möchten angeschaut werden!


Hinter jedem Gefühl steckt eine Botschaft, die gehört werden möchte. Deshalb ist es in jedem Fall sinnvoll, immer wieder auftretende Gefühle ernst zu nehmen, ansonsten werden sie immer wieder auftauchen. Tust du es nicht, werden sie sich in der Folge auf Dauer in Form von psychosomatischen Beschwerden oder Krankheiten manifestieren müssen.

 

Die Wut z.B. ist eine äußerst starke Energie, die sich ausdrücken will und aus einem Gefühl der Ohnmacht oder Angst ausgelöst wird. Wird sie auf Dauer herunter geschluckt, dann bricht sie sich häufig in völlig unangemessenen Situationen Bahn, wenn du wie ein kleines Kind herumtobst und deine Umwelt und dich selbst nicht mehr wiedererkennst. Oder, sie wütet in deinem Inneren unkontrolliert und kann sogar Zellen entarten lassen, die dann schlimmstenfalls eine Krebserkrankung auslösen können.

 

 

Zur Technik, die aus vier leicht ernernbaren Schritten besteht und keine vier Sekunden dauert:

 

Wenn wir gestresst sind oder frustriert oder geschockt, dann halten wir spontan die Luft an. Wir atmen noch ein, aber nicht mehr aus. Beobachte das mal!

 

Deshalb als erstes:
AUSATMEN!

Und dann möglichst bewusst länger aus-, als einatmen.

 

Wenn wir gestresst oder traurig sind, dann wird vor allem die emotionale, die Gefühlsseite angesprochen, deshalb wie bei Qi Gong:

 

Als zweites:
MIT EINER HANDBEWEGUNG DEN STRESS VON LINKS NACH RECHTS SCHIEBEN

(von der emotionalen auf die rationale Seite)
Kann man auch denken oder visualisieren. Einfacher geht es im Tun.

 

Wenn wir genervt oder traurig sind, geht unser Blick in der Regel nach (links) unten, deshalb:

 

Als drittes:
BLICK NACH OBEN! Möglichst nach RECHTS OBEN schauen!

 

Wenn wir genervt oder frustriert sind, dann sind wir in einem Gedankenkarussel gefangen und stecken buchstäblich fest.
Denn die Gedanken sind letztlich Schuld an unseren Emotionen, häufig aufgrund unserer Bewertungen oder Interpretationen über unser eigenes Verhalten oder das von anderen. Deshalb ist es sinnvoll deine Großhirmrinde zu beschäftigen, damit du aus der Gedankenspirale rauskommst. Und wie?

 

Als viertes:
SAGE EINEN SATZ, EIN MANTRA ODER WAS DU WILLST:

Beispiele: KÄSEKUCHEN, STOPP, ALLES WIRD GUT, OHHMMM

 

Probiere es aus, es ist so einfach wie genial. Du solltesst diese Schritte aber vorher geübt haben, damit du in der gewünschten Situation nicht mehr lange darüber nachdenken musst, sondern gleich darauf zugreifen kannst. So fühlst dich künftig solchen Situationen nicht mehr hilflos ausgeliefert und kannst einen wichtigen Schritt in Richtung Selbstermächtigung gehen.

 

Dabei wünsche ich dir gutes Gelingen und würde mich über ein Feedback von dir freuen!

 

Herzlich Andrea

 

Schau auf dein Leben, wie auf den Grund eines Meeres. Wenn die Wogen sich geglättet haben, wird alles ganz klar.